Skilanglauf als komplexer Sport
Skilanglauf gehört aus Sicht des Bewegungsapparates zu den sehr empfehlenswerten Sportarten. Er beansprucht fast den gesamten Körper, kombiniert Ausdauer- und Kraftelemente und findet gleichzeitig in der Natur an der frischen Luft statt.
Sowohl beim klassischen Stil als auch beim Skating arbeiten die unteren Extremitäten, die Gesäßmuskulatur, die Arme, die Schultern, die Rückenmuskulatur sowie die Rumpfmuskulatur.
Aktivierung der Tiefenmuskulatur
Da die Bewegung auf Skiern stattfindet, die eine instabile Unterlage bilden, muss der Körper ständig das Gleichgewicht halten. Dadurch werden auch die tiefen Stabilisierungsmuskeln von Rücken und Rumpf aktiviert.
Diese Muskeln sind wichtig für die Stabilität der Wirbelsäule und können eine Rolle bei der Vorbeugung von Rückenschmerzen spielen. Skilanglauf ist somit nicht nur ein Ausdauersport, sondern auch ein sehr komplexes Training für Koordination und Stabilität.
Schonendere Bewegung ohne Stoßbelastung
Der Vorteil des Skilanglaufs ist die gleitende Bewegung. Im Gegensatz zum klassischen Laufen kommt es nicht bei jedem Schritt zu einer starken Stoßbelastung der Gelenke der unteren Extremitäten.
Dies kann besonders für Menschen vorteilhaft sein, die eine Ausdaueraktivität suchen, die Knie, Hüften und Sprunggelenke schont.
Auch hier ist die Technik wichtig
Obwohl Skilanglauf aus Sicht der Gelenke oft schonender ist, sind auch hier die richtige Technik, eine geeignete Ausrüstung und eine schrittweise Steigerung der Belastung wichtig.
Bei schlechter Technik oder Überlastung können Schmerzen im Rücken, in den Schultern, Knien oder Hüften auftreten. Daher ist es ratsam, schrittweise zu beginnen und die eigene Kondition nicht zu überschätzen.
Möchten Sie Sport treiben, ohne Ihre Gelenke unnötig zu belasten, oder leiden Sie unter Schmerzen beim Sport? Vereinbaren Sie einen Beratungstermin in der HR Clinic.
